Funkstille!?

Seit Monaten Funkstille – keine Neuigkeiten von filmABC. Die Vernachlässigung dieses Kommunikationsweges bedeutet jedoch nicht, dass nichts passiert ist, sondern vielmehr, dass viel passiert ist und sich die filmABC-Aktivitäten seit den Sommerferien 2010 eher in der realen als in der virtuellen Welt abgespielt haben. Und nun, 2011? Was war? Was ist? Was wird sein?

Gewesen ist jedenfalls so einiges:

Veranstaltungen mit Beteiligung von filmABC

Unter dem Motto „filmABC – ShortCuts“ hat filmABC als Kooperationspartner und Gerhardt Ordnung als Lehrbeauftragter das bundesweit ausgeschriebene LehrerInnen-Seminar der Pädagogischen Hochschule Steiermark vom 24. bis 26.11.2010 im Bildungshaus Retzhof bei Leibnitz gestaltet.

Bei der Interpädagogica 2011 in Linz hat Gerhardt Ordnung Fachvorträgen unter dem Motto „ShortCuts: Bausteine für Film-und Medienarbeit“ mit einer Annäherung an visuelle Angebote für SchülerInnen und Jugendliche und der Dechiffrierung filmischer Erzählformen im Kino und auf YouTube, in Computerspielen und Handy-TV gehalten.

Beim von bikum – Netzwerk für Bildung, Kultur & Medien veranstalteten Educamp Wien 2010: Filmvermittlung in Österreich – Fragen zu Kontinuität und Nachhaltigkeit von 10. bis 11.12.2010 war Gerhardt Ordnung für filmABC mit dem Beitrag „GLÜCKSKEKS & ZETTELKASTEN oder: Vom gelingenden und nichtgelingenden Umgang mit der Filmvermittlung“ vertreten.

> Informationen und Impression zu den Veranstaltungen

Von filmABC angebotene Veranstaltungen

Die von filmABC mit Unterstützung des BMUKK veranstaltete Film- und Diskussionsreihe für SchülerInnen »reality check – Jugend / Trends / Werte / Gesellschaft« hat mit dem Film und Motto „Her mit dem schönen Leben!“ am 26.10. im Kino im Kesselhaus Krems (mit 100 SchülerInnen!) und am 15.11. bei der YOUKI Wels (mit 170 SchülerInnen!!) Station gemacht. Weitere Veranstaltungen sind in Planung, im Januar u.a. in Knittelfeld.

> Informationen und Impression zum »reality check«

Die seit Jahren erfolgreiche filmABC-Kinoveranstaltungsreihe 5xFilm, bei der Schulklassen fünf Mal pro Schuljahr anhand ausgewählter Filme und geladener Gäste im Gespräch Filmberufe und Hintergründe des Filmemachens kennen lernen, fand im Oktober mit Ulli Gladik und ihrem Dokumentarfilm „Natasha“ und im Dezember mit dem Film „Die verrückte Welt der Ute Bock“ und Ute Bock sowie Regisseur Houchang Allahyari statt. Ende Januar wird der Film „Rammbock“ durch Christoph Kaindel (hauptberuflich bei Netbridge, nebenberuflich Zombiefilm-Experte) für das jugendliche Publikum aufbereitet und begleitet.

> Informationen und Impression zu 5xFilm

Von filmABC erstellte Materialien

Die im Auftrag des BMUKK erstellte Unterrichtsmaterialien-Reihe wurde mit dem Themenheft „Soziale Realität im europäischen Spielfilm“ (filmABC-Heft No 31, verfasst von Erk Schilder) und dem Filmheft zu „The Social Network“ (filmABC-Heft No 32, verfasst von Angelika Unterholzner) fortgeführt. Bis Schuljahresende werden weitere acht Hefte zu film- und medienrelevanten Themen oder zu aktuellen Kinofilmen entstehen.

Zudem ist ein Unterrichtsmaterial für den Kurzfilm „Spaß mit Hase“ im Rahmen der Reihe »reality check« entstanden.

> Informationen zu den Materialien und Downloadmöglichkeit

filmABC unterwegs

Und dann war filmABC unterwegs und hat geschaut, wie im deutschen Nachbarland Medienbildung betrieben und diskutiert wird: zum einen im September beim „film»up Lernkongress“ zu Modellen praktischer Filmbildung in Hannover, zum anderen im Dezember in Berlin beim Kongress „VISION KINO 10: Film – Kompetenz – Bildung“ über aktuelle bildungspolitische Strukturen und Perspektiven der Filmvermittlungsarbeit. War interessant, hat aber gezeigt, dass anderswo auch nur mit Wasser gekocht wird.

Das also war … und was wird sein?

Bis zum Schuljahresende wird filmABC für das BMUKK weitere acht Themen- wie auch Filmhefte erstellen, das nächste wird sich mit „Fremdbildern / Selbstbildern im österreichischen Spielfilm“ befassen. Ebenfalls bis zum Schuljahresende werden drei weitere 5xFilm-Veranstaltungen stattfinden, die nächste mit „Rammbock“ und der jugenrelevanten Aufbereitung des Zombiefilm-Genres. Und die Reihe „reality check“ wird mit dem Kurzfilm „Spaß mit Hase“ an verschiedenen Orten weitergeführt.

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Wien bietet filmABC auch 2011 Fortbildungen für filmbegeisterte LehrerInnen an. Fest steht bereits der dritte und vierte Teil der Seminarreihe „Film trifft Schule“, von 06. bis 08.04.2011 unter dem Motto „ShortCuts – Kurzfilm macht Schule“ und von 12. bis 14.10.2011– zusätzlich und erstmalig in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria / Studienzentrum – als „make / fake reality – Dokumentarfilm macht Schule“. Weitere Filmbildungsangebote, auch in den Bundesländern (z.B. im November das Film-Seminar der PH Steiermark), sind derzeit in Planung.

Auch künftig ist die Arbeit von filmABC somit auf die bewährten Bereiche der Filmbildung, v.a. in LehrerInnen-Seminaren und mit Unterrichtsmaterialien sowie der Filmvermittlung, v.a. in Veranstaltungen für SchülerInnen ausgerichtet. Und über die Website http://www.filmabc.at werden vielfältige Informationen, Anregungen, Links zu Ansätzen, Beispielen und Methoden der Film- und Medienbildung geboten.

Dabei werden aber durchaus auch neue innovative Wege gegangen, die die bislang erfolgreichen Medienbildungs- und Filmvermittlungsbereiche erweitern und sinnvoll ergänzen. So wird die Arbeit mit Kurzfilm als unterrichtsrelevantes Medium unter dem filmABC-Label „Kurzfilm macht Schule“ ein neuer, wichtiger Pfad. Und neben den vielfältigen bewährten und erfolgreichen Kooperation, unter anderem mit den Pädagogischen Hochschulen Wien und Steiermark oder KulturKontakt Austria als Netzwerkpartner, sind neue österreichweite Kooperationen im Entstehen, darunter mit Kinos und Filminstitutionen wie der Filmgalerie Krems und dem Filmarchiv Austria oder mit Film- und Medienschulen…

filmABC – Institut für Medienbildung und Filmvermittlung ist und bleibt somit die Anlaufstelle zu filmspezifischen Fragen für SchülerInnen und LehrerInnen, welche Impulse für einen aktiven Umgang mit Film und Medienphänomenen setzt, um eine differenzierte, theoretische und auch praktische Auseinandersetzung damit zu ermöglichen. Denn das Sehen und die Vermittlung von sowie die Arbeit mit Film ist immer auch der Blick auf die Verhältnisse, wie Film entsteht und ein erstes Kennenlernen von Menschen, Methoden und Hintergründen dieses faszinierenden und großartigen Mediums und Kulturguts.

filmABC dankt allen Förderern und UnterstützerInnen, die die Arbeit von filmABC schätzen und kontinuierlich ermöglichen, sowie natürlich allen LehrerInnen und SchülerInnen, die diese Arbeit und die Angebote annehmen und ihr erst den Sinn verleihen. In diesem Sinne wünschen wir allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr!

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