Archiv für reality check

»reality check« in Salzburg

Posted in filmABC-Veranstaltung, Veranstaltungsbericht with tags , , , , , , , on 10. März 2012 by filmabc

Am 29.02. war filmABC mit der vom BMUKK unterstützten Film- und Diskussionsreihe »reality check – Jugend, Trends, Werte, Gesellschaft« im Mozartkino Salzburg zu Gast. Nach der Vorführung des Kurzfilms SPASS MIT HASE diskutierten die rund 70 anwesenden SchülerInnen des Akademischen Gymnasiums Salzburg mit der Regisseurin Judith Zdesar, mit Martin Seibt (Medienpädagoge mit langjähriger Erfahrung in Videoprojekten mit Kindern und Jugendlichen, Geschäftsführer und pädagogischer Leiter des IMB – Institut für Medienbildung) und mit dem Psychotherapeuten Sebastian Lessner zu den Themen und zur Entstehung des Films. Weiterlesen

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»reality check« in Salzburg

Posted in Ankündigung, filmABC-Veranstaltung with tags , , , , on 21. Dezember 2011 by filmabc

Am 27.01.2012 macht filmABC mit der vom BMUKK unterstützten Film- und Diskussionsreihe »reality check« beim 7. JugendFilm und VideoFestival KLAPPE in Salzburg Station. Gezeigt wird dann der Kurzfilm SPASS MIT HASE, im Anschluss können die anwesenden SchülerInnen und Jugendlichen mit der Regisseurin Judith Zdesar und weiteren Gästen zu Themen des Films, z.B. „Happy Slapping“, Gewalt, Mut, Freundschaft, Medien und Handynutzung diskutieren und Einblicke in die Entstehung eines Films bekommen.

Der Eintritt ist frei – für interessierte Schulklassen und LehrerInnen ist eine Voranmeldung nötig und bis 20.01.2012 bei filmABC möglich.

> Informationen zum Film, zu den Gästen und zur Anmeldung
* Download Infoblatt (PDF, 290 kb)

»reality check« bei der YOUKI in Wels

Posted in filmABC-Veranstaltung, Veranstaltungsbericht with tags , , on 29. November 2011 by filmabc

Am 23.11. war filmABC mit der vom BMUKK unterstützten Film- und Diskussionsreihe »reality check – Jugend, Trends, Werte, Gesellschaft« beim Internationalen Jugend Medien Festival YOUKI in Wels zu Gast. Passend zum Festivalmotto „Probierräume“ wurde Hüseyin Tabaks Kurzfilm HEIM gezeigt. Im Anschluss konnten die etwa 100 anwesenden Jugendlichen gemeinsam mit dem Kameramann Lukas Gnaiger, dem Soziologen und Leiter der Jugendmedienprojekte im Medien Kultur Haus Wels Boris Schuld sowie dem Psychotherapeuten und Jugendbetreuer Sebastian Lessner die Inhalte und die Machart des Films diskutieren – was sie auch ohne Scheu und engagiert getan haben!
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»reality check« Gleisdorf

Posted in filmABC-Veranstaltung, Veranstaltungsbericht with tags , , on 19. Februar 2011 by filmabc

Am 17.02. war filmABC im Rahmen der vom bm:ukk geförderten Film- und Diskussionreihe »reality check« mit dem Kurzfilm SPASS MIT HASE von Judith Zdesar im BG/BRG Gleisdorf in der Steiermark zu Gast und wie auch in Knittelfeld hat sich dabei der Gang in eine Schule als äußerst vorteilhaft erwiesen.

Denn im konzentrierten Rahmen der Einbindung in den Unterricht sind die SchülerInnen nach der Filmprojektion sofort in eine intensive Diskussion zu dramaturgischen und inhaltlichen Aspekten des Films eingestiegen und sind sowohl untereinander als auch mit den anwesenden ExpertInnen, dem Kameramann des Films Henri Steinmetz, der Familienberaterin Jasmin Fotouri und dem Stuntman Christoph Jonas in rege Konversation getreten.

Intensiv diskutiert wurde das im Film gezeigte Bruder- und Freundschaftsverhältnis, im Kontext von gespielter Gewalt und einem „Sich-Beweisen-Wollen“, verbunden mit Fragen nach Schuld, Verantwortung und Einsicht. Vor allem von der realistischen Darstellung und Wirkung zeigten sich die Jugendlichen beeindruckt. Auf die dafür angewendeten filmischen Mittel konnte der Kameramann Henri Steinmetz eingehen, die von SchülerInnen geäußerten Parallelen von Alltagserfahrungen zu Aspekten des Films waren für die Familienberaterin Jasmin Fotouri von Interesse. Die Themen „Happy Slapping“ und Gewaltdarstellung im Film konnte der Stuntman Christoph Jonas aufgreifen, indem er zusammen mit Schülern spielerisch zeigte, wie in Filmen Gewalt inszeniert wird – und was dabei die Unterschiede zu realer Gewaltausübung sind.

Somit war auch der »reality check« in Gleisdorf eine sehr gelungene Veranstaltung und ist bei den sehr engagierten 45 SchülerInnen und bei den Lehrerinnen auf äußerst positive Resonanz gestoßen – und wäre der Rahmen von zwei Schulstunden nicht als Zeitgrenze gegeben gewesen, hätten die Jugendlichen sicher noch bis in den Nachmittag hinein weiter diskutiert. Da manche Aspekte des Films folglich nur angerissen werden konnten, lieferte das „offene Ende“ – von sowohl Film als auch Diskussion – aber  eine gute Vorlage zur Weiterführung der Themen im Unterricht.

> Impressionen von der Veranstaltung

Die nächste und vorerst einmal letzte »reality check« Veranstaltung wird dann übrigens am 01.03. in den Lichtspielen Lenzing in Oberösterreich durchgeführt.

»reality check« Knittelfeld

Posted in Uncategorized with tags , , , on 15. Januar 2011 by filmabc

Am 14.01. war filmABC mit dem »reality check« und dem Film SPASS MIT HASE von Judith Zdesar im Schulzentrum Knittelfeld und bei den vierten BG/-BRG-Klassen unter Professor Harald Gordon zu Gast. Durch den Gang in eine Schule war diese Veranstaltung im Rahmen der »reality check« Reihe eine neue Versuchsanordnung, bei der von vornherein nicht klar war, ob und wie gut sie funktionieren würde.

Aber alle Bedenken wurden ziemlich schnell ausgeräumt, da sich sich von Beginn an eine lebhafte Diskussion zwischen den Jugendlichen und den „ExpertInnen“ – in persona der Regisseurin Judith Zdesar,  Christoph Kaindel von Netbridge und dem Stuntman Christoph Jonas – entwickelt hat.

So wurden nicht nur Fragen an die Regisseurin zum Filmemachen an sich und zu den Inhalten und Dreharbeiten zu SPASS MIT HASE gestellt, sondern vor allem das unter anderem durch den Film transportierte Thema des „Happy Slapping“ heftig diskutiert – auch anhand von Erfahrungsberichten der SchülerInnen. Christoph Kaindel stand dabei als Ansprechpartner für Fragen zu Gewaltprävention und Cybermobbing zur Verfügung und der Stuntman Christoph Jonas demonstrierte anschaulich im Rollenspiel mit einer Schülerin den Unterschied von im Film inszenierter Gewalt zu realer Gewalt – vor den zig gezückten Handykameras der Klasse! Zum Ende durften dann auch noch zwei Schüler selbst gemachte und online gestellte kurze Filme vor der Klasse zeigen.

Insgesamt war der »reality check« Knittelfeld eine sehr gelungene Veranstaltung, für die sich der konzentrierte Rahmen im Multimediaraum der Schule und im kleineren Kreis mit 45 SchülerInnen als äußerst vorteilhaft erwiesen hat. Und da aber in der Schule die Pausen-/Stundenklingel heilig ist, konnten selbst nach zwei intensiven Stunden nicht alle Fragen geklärt werden – wodurch aber auch Spielraum für die Weiterführung des Themas im Unterricht gelassen wurde!

> Impressionen von der Veranstaltung
> »reality check« auf dem Blog „Konzept 345“ des BG/BRG Knittelfeld

Funkstille!?

Posted in Uncategorized with tags , , , , , , , on 8. Januar 2011 by filmabc

Seit Monaten Funkstille – keine Neuigkeiten von filmABC. Die Vernachlässigung dieses Kommunikationsweges bedeutet jedoch nicht, dass nichts passiert ist, sondern vielmehr, dass viel passiert ist und sich die filmABC-Aktivitäten seit den Sommerferien 2010 eher in der realen als in der virtuellen Welt abgespielt haben. Und nun, 2011? Was war? Was ist? Was wird sein?

Gewesen ist jedenfalls so einiges:

Veranstaltungen mit Beteiligung von filmABC

Unter dem Motto „filmABC – ShortCuts“ hat filmABC als Kooperationspartner und Gerhardt Ordnung als Lehrbeauftragter das bundesweit ausgeschriebene LehrerInnen-Seminar der Pädagogischen Hochschule Steiermark vom 24. bis 26.11.2010 im Bildungshaus Retzhof bei Leibnitz gestaltet.

Bei der Interpädagogica 2011 in Linz hat Gerhardt Ordnung Fachvorträgen unter dem Motto „ShortCuts: Bausteine für Film-und Medienarbeit“ mit einer Annäherung an visuelle Angebote für SchülerInnen und Jugendliche und der Dechiffrierung filmischer Erzählformen im Kino und auf YouTube, in Computerspielen und Handy-TV gehalten.

Beim von bikum – Netzwerk für Bildung, Kultur & Medien veranstalteten Educamp Wien 2010: Filmvermittlung in Österreich – Fragen zu Kontinuität und Nachhaltigkeit von 10. bis 11.12.2010 war Gerhardt Ordnung für filmABC mit dem Beitrag „GLÜCKSKEKS & ZETTELKASTEN oder: Vom gelingenden und nichtgelingenden Umgang mit der Filmvermittlung“ vertreten.

> Informationen und Impression zu den Veranstaltungen

Von filmABC angebotene Veranstaltungen

Die von filmABC mit Unterstützung des BMUKK veranstaltete Film- und Diskussionsreihe für SchülerInnen »reality check – Jugend / Trends / Werte / Gesellschaft« hat mit dem Film und Motto „Her mit dem schönen Leben!“ am 26.10. im Kino im Kesselhaus Krems (mit 100 SchülerInnen!) und am 15.11. bei der YOUKI Wels (mit 170 SchülerInnen!!) Station gemacht. Weitere Veranstaltungen sind in Planung, im Januar u.a. in Knittelfeld.

> Informationen und Impression zum »reality check«

Die seit Jahren erfolgreiche filmABC-Kinoveranstaltungsreihe 5xFilm, bei der Schulklassen fünf Mal pro Schuljahr anhand ausgewählter Filme und geladener Gäste im Gespräch Filmberufe und Hintergründe des Filmemachens kennen lernen, fand im Oktober mit Ulli Gladik und ihrem Dokumentarfilm „Natasha“ und im Dezember mit dem Film „Die verrückte Welt der Ute Bock“ und Ute Bock sowie Regisseur Houchang Allahyari statt. Ende Januar wird der Film „Rammbock“ durch Christoph Kaindel (hauptberuflich bei Netbridge, nebenberuflich Zombiefilm-Experte) für das jugendliche Publikum aufbereitet und begleitet.

> Informationen und Impression zu 5xFilm

Von filmABC erstellte Materialien

Die im Auftrag des BMUKK erstellte Unterrichtsmaterialien-Reihe wurde mit dem Themenheft „Soziale Realität im europäischen Spielfilm“ (filmABC-Heft No 31, verfasst von Erk Schilder) und dem Filmheft zu „The Social Network“ (filmABC-Heft No 32, verfasst von Angelika Unterholzner) fortgeführt. Bis Schuljahresende werden weitere acht Hefte zu film- und medienrelevanten Themen oder zu aktuellen Kinofilmen entstehen.

Zudem ist ein Unterrichtsmaterial für den Kurzfilm „Spaß mit Hase“ im Rahmen der Reihe »reality check« entstanden.

> Informationen zu den Materialien und Downloadmöglichkeit

filmABC unterwegs

Und dann war filmABC unterwegs und hat geschaut, wie im deutschen Nachbarland Medienbildung betrieben und diskutiert wird: zum einen im September beim „film»up Lernkongress“ zu Modellen praktischer Filmbildung in Hannover, zum anderen im Dezember in Berlin beim Kongress „VISION KINO 10: Film – Kompetenz – Bildung“ über aktuelle bildungspolitische Strukturen und Perspektiven der Filmvermittlungsarbeit. War interessant, hat aber gezeigt, dass anderswo auch nur mit Wasser gekocht wird.

Das also war … und was wird sein?

Bis zum Schuljahresende wird filmABC für das BMUKK weitere acht Themen- wie auch Filmhefte erstellen, das nächste wird sich mit „Fremdbildern / Selbstbildern im österreichischen Spielfilm“ befassen. Ebenfalls bis zum Schuljahresende werden drei weitere 5xFilm-Veranstaltungen stattfinden, die nächste mit „Rammbock“ und der jugenrelevanten Aufbereitung des Zombiefilm-Genres. Und die Reihe „reality check“ wird mit dem Kurzfilm „Spaß mit Hase“ an verschiedenen Orten weitergeführt.

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Wien bietet filmABC auch 2011 Fortbildungen für filmbegeisterte LehrerInnen an. Fest steht bereits der dritte und vierte Teil der Seminarreihe „Film trifft Schule“, von 06. bis 08.04.2011 unter dem Motto „ShortCuts – Kurzfilm macht Schule“ und von 12. bis 14.10.2011– zusätzlich und erstmalig in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria / Studienzentrum – als „make / fake reality – Dokumentarfilm macht Schule“. Weitere Filmbildungsangebote, auch in den Bundesländern (z.B. im November das Film-Seminar der PH Steiermark), sind derzeit in Planung.

Auch künftig ist die Arbeit von filmABC somit auf die bewährten Bereiche der Filmbildung, v.a. in LehrerInnen-Seminaren und mit Unterrichtsmaterialien sowie der Filmvermittlung, v.a. in Veranstaltungen für SchülerInnen ausgerichtet. Und über die Website http://www.filmabc.at werden vielfältige Informationen, Anregungen, Links zu Ansätzen, Beispielen und Methoden der Film- und Medienbildung geboten.

Dabei werden aber durchaus auch neue innovative Wege gegangen, die die bislang erfolgreichen Medienbildungs- und Filmvermittlungsbereiche erweitern und sinnvoll ergänzen. So wird die Arbeit mit Kurzfilm als unterrichtsrelevantes Medium unter dem filmABC-Label „Kurzfilm macht Schule“ ein neuer, wichtiger Pfad. Und neben den vielfältigen bewährten und erfolgreichen Kooperation, unter anderem mit den Pädagogischen Hochschulen Wien und Steiermark oder KulturKontakt Austria als Netzwerkpartner, sind neue österreichweite Kooperationen im Entstehen, darunter mit Kinos und Filminstitutionen wie der Filmgalerie Krems und dem Filmarchiv Austria oder mit Film- und Medienschulen…

filmABC – Institut für Medienbildung und Filmvermittlung ist und bleibt somit die Anlaufstelle zu filmspezifischen Fragen für SchülerInnen und LehrerInnen, welche Impulse für einen aktiven Umgang mit Film und Medienphänomenen setzt, um eine differenzierte, theoretische und auch praktische Auseinandersetzung damit zu ermöglichen. Denn das Sehen und die Vermittlung von sowie die Arbeit mit Film ist immer auch der Blick auf die Verhältnisse, wie Film entsteht und ein erstes Kennenlernen von Menschen, Methoden und Hintergründen dieses faszinierenden und großartigen Mediums und Kulturguts.

filmABC dankt allen Förderern und UnterstützerInnen, die die Arbeit von filmABC schätzen und kontinuierlich ermöglichen, sowie natürlich allen LehrerInnen und SchülerInnen, die diese Arbeit und die Angebote annehmen und ihr erst den Sinn verleihen. In diesem Sinne wünschen wir allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr!

Barbara Fränzen und der »reality check«

Posted in Uncategorized with tags , , , on 17. Mai 2010 by filmabc

„Ich bin immer sehr froh, und wir unterstützen das sehr,  wenn jemand – was ja dann doch öfter passiert – gesellschaftspolitische Themen aufgreift (…) Wir haben jetzt ein Projekt, das nennt sich ‚Reality Check‘, das das filmABC durchführt. Da geht es genau darum. Politische Bildung ist etwas, was meiner Meinung nach in der Schule stark vernachlässigt wird. Filme über Themen wie Migration oder Arbeitslosigkeit, über Dinge, mit denen junge Menschen konfrontiert sind, wären hilfreich. Und Workshops mit Expertinnen und Experten. Da geht es nicht um eine Analyse des Films, sondern darum, dass man sich über das Thema unterhält und Tabus aufzeigt, etwa, wenn die Eltern arbeitslos sind. Deswegen halte ich es für wichtig, da von Filmseite etwas zu machen, zusätzlich zu anderen Vermittlungsaktivitäten. Mittlerweile finden ja regelmäßig auch Schulvorführungen statt, bei denen es nachher Gespräche gibt. Es geht darum, eine Sprache zu finden und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was und wie etwas im Film passiert, und es nicht einfach nur so zu konsumieren.“ (Dr. Barbara Fränzen, Leiterin der Filmabteilung des bm:ukk, in ray 03/10 – Artikel „Man muss den Leuten Mut machen“)