Archiv für Lehrerseminar

IDE 1/2015. BEWEGTE BILDER 2

Posted in Blogroll, filmABC-Empfehlung, filmABC-Materialien, In eigener Sache, Uncategorized with tags , , , , , , , , on 24. Juli 2015 by filmabc

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Skizzen zur digitalisierten Filmbildung 2

(überarbeiteter Text aus IDE 1/2015 – Bewegte Bilder)

2015. Gebannt sitzen wir vor unserer digitalen Kuckucksuhr, die ungefragt und permanent ihre Fenster öffnet und uns alles sehen lässt, wonach wir schon immer Seh(n)sucht hatten oder was wir bisher vermieden hatten uns anzusehen. Kann es sein, dass sich nun mit der Digitalität des Kinos ein filmpädagogisches Fenster geöffnet hat, welches neue Möglichkeiten und Machbarkeiten im schulischen Alltag erhellt und neue, frische Impulse geben kann? Und bedingen diese aktuellen medialen Rahmen eine Transformation von alten Inhalten oder gehen wir nur mehr von Artefakten des Bewegtbildes aus, die als „Zusätzliches“ dem Unterricht beigefügt werden und die nach Möglichkeit auch noch das Prädikat „pädagogisch wertvoll“ aufweisen sollten?

Ich bin über ein lang zurückliegendes Filmstudium an der Filmakademie Wien und über die praktische und theoretische Auseinandersetzung mit „bewegten Bildern“ 1990 in der Filmbildung angekommen.  Seither agiere ich in einem  „Film und Schule“ Kontext, als eine Art von „Zwischenraumgespenst“ (so Robert Rauschenberg) das versucht, die Bedürfnisse, Ansprüche und Erfahrungen über Film und Schule zu bündeln. Dann muss aber alles wieder auseinandergedröselt werden um zu schauen, was mit diesen übrig gebliebenen Resten alles möglich wäre – denn sehr oft herrscht große Unverträglichkeit! Ich möchte hier nun keine Gebrauchsanleitungen liefern und hier soll nicht  „Malen nach Zahlen“ vorgestellt werden. Hier möchte ich auch keine Module vorstellen, sondern ich möchte auf modellhaftes verweisen, dass sich vielleicht nicht immer auf den ersten Blick bewährt hat. Aber: „wenn man sieht, wie etwas gemacht ist, dann sieht man auch, wie man es anders machen könnte!“ (so Jean Luc Godard in seiner „Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos“ ) Godard_Buch2

Viel lieber würde ich hier Fragen stellen, mit der Erkenntnis aus zahlreichen Seminaren, dass die teilnehmen LehrerInnen oft schon viele Antworten an mich bereit halten! Wobei es ja so ist, dass LehrerInnen primär „Wissende“ sein müssen, die nun bei einem Seminar in die Rolle des/der Schülers/SchülerInnen, also einem/einer „Lernenden“ switchen sollen. Und das ist für diese beiden Seiten, die LehrerInnen in sich tragen (sollten) nicht ganz so einfach! Für mich als Vortragenden jedoch da vorne auch nicht!

So konnte ich noch in den 90er Jahren, als ich für den Österreichischen Kultur-Service (Gründung 1977 – ab Jänner 2004 in Kulturkontakt Austria integriert – siehe dazu) als Projektleiter für „Film und Video“ aktiv tätig war, mein Auslangen mit ein paar Videokassetten und einigen Overheadfolien finden. Daraus entstanden dann z.B. Filmcrashkurse von fünfzig Minuten bis drei Stunden mit großem „AHA-Faktor“ bei den teilnehmenden LehrerInnen. Wenn filmABC nun ein komplexeres Thema wie zum Beispiel „ TV 2.0? – Neue und populäre Fernsehformate“ (Seminar im Oktober 2012) anbietet, dann benötigen wir dafür zweieinhalb Tage und elf ReferentInnen um das Thema bloß umkreisen zu können. Diese Inputs veranlassen zwar viele der teilnehmenden LehrerInnen zu eigenen Schulprojekten, einige andere wiederum sind ob der Fülle doch wieder verunsichert und die fangen wir dann wieder mit unseren 2013 gestarteten „Basic Tracks Seminaren“ auf.

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Im Teil 3 gehen wir einen weiteren Schritt zurück zu den CinEd@ys 2002

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FILM TRIFFT SCHULE 9 – AUS DEM VERSUCHSLABOR

Posted in filmABC-Empfehlung, filmABC-Veranstaltung, In eigener Sache, Uncategorized, Veranstaltungsbericht with tags , , , , , , , , , , , on 6. November 2014 by filmabc

fts9_beamer2 fts9_tn1 Für unseren aktuellen FILM TRIFFT SCHULE Termin – am 30.und 31.10. in Seminarraum des Österreichischen Filminstituts – haben wir uns für den Titel AUS DEM VERSUCHSLABOR entschieden. Wie es sich schon seit Jahren abzeichnet, gibt es die unterschiedlichsten Ansätze zwischen dem „die SchülerInnen dort abholen wo sie stehen“ bis zum „die SchülerInnen dort hinbringen, wo sie noch nicht gewesen sind“ (Volker Pantenburg und Stefanie Schlüter – die Quelle ist mir gerade nicht präsent!). So stellten wir bereits erprobte Möglichkeiten wie das FILMISCHE ARBEITEN MIT DEM HANDY (Sonja Giersberg) und das von Sabina Haas erarbeitete Modell von FILM IN DER SCHULE vor. Beides aus dem „inneren Kreis“, denn Sonja Giersberg ist sowohl Lehrerin, als auch Dezernentin für Filmbildung im Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und Sabina Haas arbeitet als Lehrerin für Deutsch und Bildnerische Erziehung am Goethe Gymnasium Astgasse und hat sich im Rahmen ihres Ergänzungsstudiums für Pädagogik und Fachdikaktik für LehrerInnen an der Uni-Klagenfurt vertieft dem Thema FILM IM DEUTSCHUNTERRICHT angenommen. Beide Exkurse boten für die TeilnehmerInnen eine Vielfalt an Anregungen für den medialen Schulalltag, wobei sowohl Giersberg als auch Haas für die Verwendung von Smartphones im Unterricht plädierten. Safer Internet bietet dazu noch Hintergrundinformationen!

Den zweiten Tag gestalteten Judith Zdesar und ich. Judith Zdesar stellte ihre Webdoku GEISTER vor, gab Einblicke in ihre Arbeitsweise und die ersten Schritte zu diesem Projekt, dass sie nun gemeinsam mit einer Lehrerin für eine konkrete Filmarbeit an der Schule adaptiert. Ergänzend habe ich einfache Montagemodelle vorgestellt, die mithilfe von Präsentationssoftware gestaltet werden können, zeigte einen frühen Entwurf zu einem e-learning Modul am Beispiel von M von Fritz Lang und stellte auch ein weiteres Modul vor, dass mit Doppelprojektionen arbeitet und dem FILMISCHEN RAUM gewidmet ist.

Zukünftig wird die Seminarsituation sicher nicht leichter werden, sind doch bald nur mehr Halbtagstermine ab 14:00 Uhr vorgesehen, sodass dann aus einem bisherigen Zweitagesseminar zwei halbe Tage aufeinander folgend werden. Und da Pädagogische Hochschulen für ihre Programmerstellung lange Vorlaufzeiten benötigen, bin ich gerade dabei, für November 2015 oder Jänner 2016 ein neues FILM TRIFFT SCHULE zu konzipieren. Bleibt mir jetzt der Kongreß „Vision Kino 14: Film – Kompetenz – Bildung“ vom 3. – 5. Dezember in Köln, um wieder einmal Einblicke zu bekommen, wie sich Filmbildung in Deutschland (weiter)entwickelt…

 

Zeig‘ Dich! – Total berühmt / Themenabend

Posted in Ankündigung, filmABC-Empfehlung, Uncategorized with tags , , , , on 6. November 2014 by filmabc

castingCasting- und Realityshows sind fixe Bestandteile des TV- Alltags geworden und besonders bei Jugendlichen sehr beliebt. Sie dienen als Vorlage für eine Kultur des „sei hart im Nehmen und arbeite an dir selbst“.
Was bewirken diese Sendungen bei ihren ProtagonIstinnen und ihrem Publikum? Besonders junge KandidatInnen können mit der Instant-Berühmtheit schlecht umgehen, warnen KritikerInnen. Kritische Diskurse kreisen auch um die Bloßstellungs- und Demütigungsstrukturen der Casting- und Realityshows, sowie deren fragwürdige Vorbildwirkung, besonders in Hinblick auf Körper- und Schönheitsideale.

Im wienXtra-medienzentrum (mz) in der Zieglergasse 49, findet zu diesem Thema am kommenden Mittwoch, den 12. 11. 2014 von 18:00 – 21:00 Uhr unter dem Titel ZEIG‘ DICH – TOTAL BERÜHMT eine Diskussionsrunde statt. Eine der TeilnehmerInnen ist Lisa Badura, die als ehemalige filmABC Mitarbeiterin 2009 das Materialienheft CASTINGSHOWS erstellt hat.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und alle weiteren Informationen sind HIER zu finden!

SEMINAR: BASIC TRACKS 2

Posted in filmABC-Veranstaltung, Veranstaltungsbericht with tags , , , , , , on 20. November 2013 by filmabc

oefiUnd weil es sonst niemand macht, mach‘ ich es eben selbst: Noch einmal der Freude Ausdruck verleihen, dass wir vom 16. bis 18. Oktober so ein wunderbares Seminar aus unserer erfolgreichen Reihe „Film trifft Schule“ hingestellt haben. Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Wien und in Kooperation mit dem Österreichischen Filminstitut. Dieser Termin war wieder auf die  BASIC TRACKS ausgerichtet, den von uns so genannten „filmischen Grundspuren“.Ich zitierte gleich zu Beginn den Regisseur Willi Forst, der einmal (so ähnlich) gesagt hat: „Gute Filme kann man nur mit guten Freunden machen!“ Mir geht es so mit den vielen ReferentInnen, mit denen wir schon zusammengearbeitet haben, aber dieses Mal waren sie mir schon seit sehr vielen Jahren sehr vertraut…

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Film trifft Schule 8 – Basic Tracks 2!

Posted in Ankündigung, filmABC-Veranstaltung, Uncategorized with tags , , , , , , on 19. September 2013 by filmabc

oefi   basictrackssingle Kopie2aGemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Wien und in Kooperation mit dem Österreichischen Filminstitut veranstaltet filmABC vom 16. bis 18.Oktober 2013 ein Seminar für LehrerInnen aus der erfolgreichen Reihe „Film trifft Schule“. Dieser Termin widmet sich neuerlich den BASIC TRACKS, den sogenannten „filmischen Grundspuren“. Die aktuellen Beiträge unserer ReferentInnen befassen sich mit Licht- und Sounddesign, den emotionalen Strategien in der Filmmusik, der Frage nach Kreativität und Inspiration bei der Regiearbeit und nachzusehen, wie Filmbildung unter den Bedingungen der digitalen Medien funktionieren kann – oder auch nicht!  Alle nötigen Informationen zu den aktuellen Terminen sind hier!

Und unsere ReferentInnen und ihre Themen gibt es hier zu entdecken!

Informationen und die Anmeldung an der PH Wien (Achtung: eingeschränkte TeilnehmerInnenzahl!)

öfi2erDer neue Veranstaltungsort: Österreichisches Filminstitut, Seminarraum – Stiege 2 Hochparterre, Stiftgasse 6, 1070 Wien. Öffentlich sehr gut mit den Linien U3 (Neubaugasse oder Volkstheater), U2 (Volkstheater), 13A und 49 zu erreichen. Ich freue mich auf 3 spannende Tage am Spittelberg!

Der Film als Sujet – Die vorwissenschaftliche Arbeit

Posted in filmABC-Veranstaltung with tags , , , , , , on 15. März 2013 by filmabc

DownloadedFileIm Schuljahr 2013/14 wird erstmals die neue standardisierte, kompetenzorientierte AHS Matura Wirklichkeit. Vor der schriftlichen und mündlichen Reifeprüfung steht als eine der 3 Säulen die vorwissenschaftliche Arbeit. Jede Schülerin, jeder Schüler muss aus einem Fach ihrer/seiner Wahl – in Absprache mit der Lehrperson – diese Arbeit im Umfang von 15 – 17 Seiten erarbeiten, damit ihre/seine Fähigkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit beweisen und diese während der mündlichen Matura präsentieren. Und wie steht es hier mit Filmthemen…? Weiterlesen

Seminar »Film trifft Schule 6«

Posted in Ankündigung, filmABC-Veranstaltung with tags , , , , on 3. Mai 2012 by filmabc

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Wien und dem Filmarchiv Austria setzt filmABC vom 17. bis 19.10.2012 die erfolgreiche Seminarreihe Film trifft Schule für filmbegeisterte LehrerInnen mit dem Thema TV 2.0? – Neue und populäre Fernsehformate im Unterricht fort. Veranstaltungsort ist das Studienzentrum / Studiokino im Filmarchiv Austria in Wien.

Dabei stellen fachkundige ReferentInnen filmdidaktische Konzepte für die Arbeit mit populären, den Jugendlichen vertrauten Fernsehformaten zwischen Fernsehfilm, Serie, Reportage und Reality-TV – auch in den Verbreitungs- und Konsumräumen des Internets – vor. Zudem nähern sie sich gemeinsam mit den TeilnehmerInnen den visuell-narrativen Angeboten sowie den filmischen Erzählformen und -formate des Fernsehen, um diese als zukünftige Bausteine für Film- und Medienarbeit an der Schule zu dechiffrieren und für einen kreativen Unterricht anwendbar zu machen.

Die Anmeldung zum Seminar ist bis Ende Mai über PH-Online oder direkt bei filmABC möglich. Weitere Informationen finden sich auf der filmABC-Website.